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Rubjerg Fyr 2015
04.05.2016
Nach dem sensationell schönen ersten Tag in Nordjütland, hoffte ich auf einen schönen Morgen in den nächsten Tagen. Es war zum verrückt werden. Das Wetter war total unbeständig und kalt und es war in der Wettervorhersage nicht ein Morgen, an dem sich ein Besuch des Leuchtturmes für mich gelohnt hätte. Also haben wir ein wenig "geurlaubt" und ich habe täglich die Wettervorhersage für die örtliche Region studiert und abgewartet.

Nach sieben Tagen war dann endlich ein weiterer vielversprechender Morgen in der Wettervorhersage zu sehen aber gleich darauf einen Tag später war ein nach Norden ziehendes Tief aus Richtung Deutschland angekündigt.

Dieses weitere Tief wollten wir nicht mehr erleben und wir beschlossen, die ganze Tour jetzt vorzeitig zu beenden. Mir blieb also nur der eine vielversprechende Morgen beim Leuchtturm, weil wir am Vormittag unser Zelt noch im Trockenen abbauen wollten, um dann die Heimreise anzutreten. Ich bin natürlich wieder früh genug aufgestanden und zum Leuchtturm gefahren. Noch vor Sonnenaufgang stand ich wiedermal auf der riesigen Flugsanddüne und wartete auf die ersten Sonnenstrahlen. Wie oft ich hier schon gestanden hatte in all den Jahren .....

Es ist IMMER! wieder faszinierend für mich, hier an diesem magischen Ort das Erwachen des Tages zu erleben. Zum Glück war es nicht sehr windig. Ich bin bei den 2013er Panoramen fasst um gepustet worden. Ihr erinnert Euch ... das Panorama mit der Sandhexe ...

Rubjerg Knude Fyr 2013



10.12.2013



In den zwei Jahren seit meinem letzten Besuch hat sich die Landschaft wiedermal total verändert. Ganz klar, hier werden Tonnen von Sand durch den Wind weiter ins Landesinnere getragen und das ständig. Die Flugsanddüne wandert unermüdlich weiter und hat inzwischen weite Teile des Leuchtturmhinterlandes verschüttet.

Die letzten Jahre habe ich immer versucht, den Leuchtturm möglichst ohne die vielen Millionen Fußabdrücke der unzähligen Touristen zu fotografieren. Das funktioniert jedoch nur, wenn es tags zuvor und nachts recht stürmisch war, man früh morgens der erste vor Ort ist und genau überlegt, welche Bereiche man lieber weiträumig umgeht, damit die schönen vom Wind geformten Sandstrukturen nicht zertrampelt werden.

Wie ich inzwischen erfahren habe, wurde im Winter 2015 wieder eine Treppe in den Leuchtturm gebaut, um es den Besuchern zu ermöglichen, den Turm in seiner letzten Phase noch mal zu besteigen. Das ist sicherlich nicht der einzige Grund. Was wird kommen, wenn der Turm mal nicht mehr dort stehen wird? Ich bin mir sicher, dass die Gegend dann von deutlich weniger Besuchern angefahren wird ...

[ Panoramamontage aus 4 Querformataufnahmen ]

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Sommer 2015 | Rubjerg Fyr | Rubjerg Knude | Vendsyssel | Nordjütland

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